Heutzutage noch ein Blog? Wieso?

Diese Frage stelle ich mir häufiger.

Mein Output in diesem Blog ist nicht besonders hoch. Manchmal so gut wie gar nicht existent. Also weshalb extra dafür eine Domain besitzen und jährlich bezahlen – wenn „hier“ so gut wie nichts passiert? Ich selten schreibe? Und überhaupt: wer liest das denn?

Aber geht es darum? Dass es jemand liest? Nein. Zumindest nicht für mich. Meine Geschichten, Berichte, Gedanken sind weder herausragend noch einzigartig. In Zeiten von KI ließen sich die Stunden, die in manchen Beitrag fließen, deutlich verkürzen. Ist das Führen dieses Blogs deswegen nicht am Ende verlorene Lebenszeit und Lebensmüh‘? Vielleicht. Einen Text mithilfe von KI zu „verfassen“ wäre ja um einiges einfacher? Sicherlich.

Aber tatsächlich ist mein Blog hier weniger für die Welt, sondern vielmehr für mich. Einerseits als Ablage für unterschiedlichste Listen, und andrerseits um Dinge einfach festzuhalten; und dies nicht in dem Ökosystem eines „Walled Garden“. Aus mir wird kein großer Schreiber mehr, aber stellenweise finde ich Gefallen daran, an Formulierungen zu pfeilen. Aber allen voran dient das alles dazu, Dinge zu rekapitulieren bzw. zu reflektieren.

Für mich. Das genügt schon.

Das sehen andere Menschen ebenfalls so.